Monotonie in der Südsee SchücoArena...
Unter Frontzeck läuft doch immer alles nach dem gleichen Schema ab. Das gleiche Spielkonzept, außer im Falle verletzungsbedingter Umstellungen die gleichen Spieler mit den gleichen Stärken / Schwächen auf den gleichen Positionen. Das geht bis zu den gleichen Auswechselungen in den gleichen Spielsituationen!
Mit soviel Berechenbarkeit und minimaler Variabilität kann er einfach keinen Blumentopf gewinnen. Und er bekommt die wöchentliche Quittung gnadenlos.
Auch die Spiele nehmen dadurch immer den gleichen für uns negativen Verlauf. Wir kommen ganz gut in die Partie hinein, haben die eine oder andere Möglichkeit, die wir mangels Qualität nicht nutzen. Der Gegner öffnet sich zunächst wenig und wartet selbst auf seine Chancen, die sich dann nicht zuletzt durch individuelle Fehler unsererseits auch prompt einstellen.
Sorry aber ich habe mit MF und seiner hundsmiserabeln Monotonie-Taktik und Mißerfolgsstatistik abgeschlossen. Unser Team kämpft verzweifelt unterstützt von tadellosen Fans, aber ohne Spielwitz und Selbstvertrauen. Da rennen Mijatovic und Bollmann bei Standards oder einer der seltenen Ecken tapfer nach vorn und es kommt ein Ball Richtung Strafraum (wenn überhaupt) wie ihn ineffektiver keine Schülermannschaft tritt. Und wenn einer behauptet, bei Arminia würde das trainiert, dann allerhöchstens auf der Playstation! Pack die Koffer, MF!
Also habe ich mit dem Thema Frontzeck spätestens für die nächste Saison abgeschlossen. Selbst im Glückfall mit ca. 30 Punkten die Klasse zu halten, muss für die neue Saison spielerisch ein Neuaufbau erfolgen!
Und ich lege mich jetzt auch auf zwei potentielle Kandidaten fest: 1. Uwe Rapolder oder 2. Ewald Lienen. Ich würde Rapolder vorziehen, weil er zu Höherem als nur Koblenz-Trainer befähigt ist, vom Charisma und Intellekt den Verein erstklassig nach Außen (u.a. in der "Sponsorenarbeit") vertreten kann und auch intern keinen Jasager, sondern den so dringend notwendigen Counterpart im sportlichen Bereich darstellt.
Aus diesem Grund würde ich ihm den Posten des Team-Managers oder Sportlichen Direktors anbieten, wobei er nicht nur als Trainer sondern auch als Geschäftsführer Sport entscheidene Akzente setzen kann. Für Detlef Dammeier würde das die Konzentration auf seine alte Aufgabe: U23, Nachwuchsarbeit und Scouting bedeuten.
Für Ewald spräche sein Engagement, seine ostwestfälische Verbundenheit und der ernorm hohe Identifikationsfaktor. Er wäre ein Mann, der eine neue Arminia mit alten Tugenden schaffen könnte.