• Kritische Arminen

    Liebe Blogleser,
    ich bitte um Nachsicht, den Blog in der letzten Zeit vernachlässigt zu haben. Das lag im Frust über den sportlichen Niedergang begründet und in der Verärgerung über die Geschehnisse in und um Arminia herum.

    Zugleich habe ich aber mein Engagement bei den Kritischen Arminen intensiviert, auf dessen Arbeit ich an dieser Stelle hinweisen möchte. War und ist mein Blog mit seiner - hoffentlich auch konstruktiven - Kritik ein Ankämpfen Don Quichottes allein gegen Windmühlen, wie mir ein Freund nachsagte, so sind die Kritischen Arminen schon kompetent und breit aufgestellt:

    www.kritische-arminen.de

    Ich würde mich freuen, wenn Ihr die Homepage besuchen, Euch mit unseren Zielen auseinandersetzen und vielleicht in die ständig größer werdende Zahl der Unterstützer einreihen würdet. Wir brauchen jetzt für unsere Arminia einen Neuanfang: Neue Köpfe, neue Visionen.

    Am 22. Juni, dem Tag der Mitgliederversammlung werden die Weichen für diesen Neuanfang gestellt.

    Der Blog wird weiterleben, Gesprächsstoff bietet Arminia mehr denn je.
    Für eine neue Arminia!

  • Abstieg

    Scheiße ! Ich bin mit Arminia abgestiegen. Wo ist bloß der Ausschaltknopf bei meiner Playstation ?

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    0:6 in Dortmund, aber das Thema heute ist Frontzek. Bald können wir das Kapitel schließen!

    Er war überfällig. Spätestens nach dem Cottbus-Spiel und in keinem Fall eine ernste Alternative für die nächste Saison. Geduldet und weiter beschäftigt wurde er nur aus der Angst vor der nächsten Enlassung kurz nach Vertragsverlängerung und der damit verbundenen Abfindungszahlung.

    Und jetzt steht den Herren Offiziellen inkl. Dammeier das Wasser bis zum Hals, geht ihnen der Arsch derart auf Grundeis, dass sie (viel zu spät) das nächste Bauernopfer bringen, um ihren eigenen Arsch zu retten!

    Jetzt wird es sich zeigen, ob sie den Forderungen aus dem Umkreis und der Verhandlungsposition entsprechend Vorsorgeklauseln (z.B. niedrige festgeschriebene Abfindung) in den Vertrag eingebunden haben. Da wäre bei der schwachen Verhandlungsposition von Frontzeck und seiner erbärmlichen Erfolgsbilanz allemal möglich gewesen. Eine Vertragsverlängerung war (wie oft geschrieben) so überflüssig wie ein Kropf.

    Die Vertragspolitik der Verantwortlichen ist längst drittklassig, die Hauptschuld auf den Trainer zu schieben nur billig, Eigen- und Mitverantwortung zu übernehmen scheinbar ausgeschlossen. Dafür werden sie aber diesmal die Quittung bekommen - hoffentlich im persönlichen Abstieg aber nicht in der Liga!

  • Schluß jetzt! Für eine neue Arminia!

    Monotonie in der Südsee SchücoArena...

    Unter Frontzeck läuft doch immer alles nach dem gleichen Schema ab. Das gleiche Spielkonzept, außer im Falle verletzungsbedingter Umstellungen die gleichen Spieler mit den gleichen Stärken / Schwächen auf den gleichen Positionen. Das geht bis zu den gleichen Auswechselungen in den gleichen Spielsituationen!

    Mit soviel Berechenbarkeit und minimaler Variabilität kann er einfach keinen Blumentopf gewinnen. Und er bekommt die wöchentliche Quittung gnadenlos.
    Auch die Spiele nehmen dadurch immer den gleichen für uns negativen Verlauf. Wir kommen ganz gut in die Partie hinein, haben die eine oder andere Möglichkeit, die wir mangels Qualität nicht nutzen. Der Gegner öffnet sich zunächst wenig und wartet selbst auf seine Chancen, die sich dann nicht zuletzt durch individuelle Fehler unsererseits auch prompt einstellen.

    Sorry aber ich habe mit MF und seiner hundsmiserabeln Monotonie-Taktik und Mißerfolgsstatistik abgeschlossen. Unser Team kämpft verzweifelt unterstützt von tadellosen Fans, aber ohne Spielwitz und Selbstvertrauen. Da rennen Mijatovic und Bollmann bei Standards oder einer der seltenen Ecken tapfer nach vorn und es kommt ein Ball Richtung Strafraum (wenn überhaupt) wie ihn ineffektiver keine Schülermannschaft tritt. Und wenn einer behauptet, bei Arminia würde das trainiert, dann allerhöchstens auf der Playstation! Pack die Koffer, MF!

    Also habe ich mit dem Thema Frontzeck spätestens für die nächste Saison abgeschlossen. Selbst im Glückfall mit ca. 30 Punkten die Klasse zu halten, muss für die neue Saison spielerisch ein Neuaufbau erfolgen!

    Und ich lege mich jetzt auch auf zwei potentielle Kandidaten fest: 1. Uwe Rapolder oder 2. Ewald Lienen. Ich würde Rapolder vorziehen, weil er zu Höherem als nur Koblenz-Trainer befähigt ist, vom Charisma und Intellekt den Verein erstklassig nach Außen (u.a. in der "Sponsorenarbeit") vertreten kann und auch intern keinen Jasager, sondern den so dringend notwendigen Counterpart im sportlichen Bereich darstellt.

    Aus diesem Grund würde ich ihm den Posten des Team-Managers oder Sportlichen Direktors anbieten, wobei er nicht nur als Trainer sondern auch als Geschäftsführer Sport entscheidene Akzente setzen kann. Für Detlef Dammeier würde das die Konzentration auf seine alte Aufgabe: U23, Nachwuchsarbeit und Scouting bedeuten.

    Für Ewald spräche sein Engagement, seine ostwestfälische Verbundenheit und der ernorm hohe Identifikationsfaktor. Er wäre ein Mann, der eine neue Arminia mit alten Tugenden schaffen könnte.

  • Eier zeigen!

    Eier zeigen!

    So lautet der (laut eigener Beweihräucherung) Kreativstreich der Marketingabteilung meines Lieblingsvereins. Und an nahezu jeder Bushaltestelle hängt das Werbeposter!

    Zur Leistung in Cottbus gibt es für den Trainer nur eine Maßnahme! Er lässt die Mannschaft durch die Stadt robben und jedes der 1274 Poster mit dem Schriftzug "SORRY" überkleben.

    Wenn nicht, tschüss Michael Frontzeck und D. Damm.... (denn er zeigt sie nicht!)

  • Statt Schämen, lieber Miller Danken

    man muss schon weit zurückdenken, um sich an einen Auswärtssieg unserer Arminia zu erinnern, der so wenig Euphorie bei den Fans in Ostwestfalen ausgelöst hat. Dazu war das 1:0 beim Abstiegskandidaten Karlsruher SC zu sehr vom Glück, aber noch mehr von einem unterirdischen Grottenkick geprägt. Allein die Ausbeute: 3 Punkte in einem direktem Abstiegsmatch lindern die Schmerzen beim Anblick des Spieles und ersetzen angesagtes Schämen durch keimende Hoffnung und schuldbewußtes Grinsen.

    Es ist schon amüsant, dass der sowohl zuhause, als auch auswärts 93 Minuten auf Remis spielen lassende Trainer von seinem eigenen Auswechselspieler brüskiert worden ist. So schickte er nach 85 Minuten Janjic statt Wichniarek auf die Mittellinie, mit der klaren Aufgabe, vorne (was bei Arminia zeitweilig außerhalb des eigenen 16ers heißt) den Ball zu halten. Und was macht Janjic? Er widersetzt sich der Aufgabenstellung und köpft ein Tor... Übrigens dank mithilfe des größten Arminia-Fans südlich der Linie Kassel/Neheim-Hüsten: KSC Torwart Miller. Ihm verdanken wir 2 Siege in den Dying Moments. Immerhin vier Punkte, die maßgeblich zum Klassenerhalt in der vorherigen Saison beitrugen, aber auch für den laufenden Abstiegskampf Gold wert sind.

    Da schaut der Arminia-Fan schon etwas neidisch nach Gladbach, Hannover, Frankfurt, wo Fussball im Abstiegskampf noch Erlebniswert darstellt, wo der Fans alle Höhen und Tiefen durchmacht und wo die Leidenschaft noch nicht gänzlich der Ergebnisorientierung gewichen ist. Was die Arminia angeht, sollten wir uns glücklich schätzen, wenn wir dieses Jahr (wieder) dem Abstieg entgehen. Bei den damit verbundenen Glücksmomenten wäre es allerdings höchste Zeit, alle Hebel umzulegen und wieder Leidenschaft mit etwas mehr Spielvermögen zu paaren auch auf den Rasen zu bringen. Sonst müssen leere Plätze auch außerhalb der ungeliebten Osttribüne mit riesigen Fantrikots abgedeckt werden. Da sind mir stattdessen leibhaftige und wahre Fans doch lieber. Und eins ist unbestritten, ein Neuanfang im spielerischen Bereich und eine neue Leidenschaft für eine grunderneuerte Arminia ist mit der Zugehörigkeit zur Elite-Liga um ein vielfaches einfacher als eine Einstellung der Rekordabstiegszahl mit der schwindenden Hoffnung auf ein schnelles Comeback aus der 2. Liga.
    Euer Gegenueber

  • Ein Goldener Punkt

    Gestern auf Alm: vor mir saß ein kleines Mädchen, dass unentwegt ihre kleine Armina-Fahne schwang. Es ist schön, so viel Begeisterung bei den jungen Fans zu sehen. Gleichzeitig hatte das den Vorteil, dass mir ein Teil der Sicht genommen wurde. Die Sicht auf ein Spiel unserer Arminia, welches von Bemühen, aber fehlendem Konzept und einigen individuellen Schwächen charakterisiert war.

    So blieb beim 1:1 das Glücksgefühl, gegen den Angstgegner nicht verloren zu haben. Die Aussagen vom Trainer: „ Der Punkt ist Gold wert“ sowie die des heimlichen Chefs R.Kentsch: „Wer weiß, was der Punkt am Ende noch wert ist“ zeigen doch wie hoch der Übereinstimmungsgrad im Management des Vereins ist und das sollte reichen, meine aufkommenden Zweifel und das Bedauern über den verpassten Dreier zu zerstreuen.

    Der Kicker-Reporter schreibt zudem: „Mijatovic lässt die Alm erbeben“ http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/spieltag/spielpaarungsbericht/object/863600 .
    Das Beben habe ich irgendwie nicht mitgekriegt. Aber die Aussage ärgert mich umso mehr, als dass der Redakteur den Eindruck hinterlässt, die frühere Stimmung im Stadion an der Melanchthonstraße zu einer Zeit als es noch Alm hieß, persönlich nicht miterlebt zu haben!
    Ansonsten war alles beim „Alten“. Wer Abstiegskampf pur erwartet hatte, wurde schnell enttäuscht. Anfänglich keine Spur vom Kampf auf Biegen und (wohl eher zum) Brechen. Naja wir Fans sind ja dressiert, Geduld zu haben und auf das späte, Sieg bringende Tor zu warten. Zum dumm nur, dass uns neuerdings der Gegner schon mal zuvorkommt und als erster ins Schwarze trifft. Da träumt man schon mal von einer stürmischen Anfangszeit, einer Arminia, die von der ersten Minute das Heft bin der Hand hat. Aber mit einem angeschlagenen Goalgetter, der sich 90 Minuten ohne in die Zweikämpfe zu kommen über das Spielfeld müht, Stürmerkollegen -die Kreisläufern ähnlich - in die Mitte drängen, einem schwächelnden Mittelfeld und einer durch ständige Umstellungen verunsicherten Abwehr , ist eine dominierende, den Zuschauer begeisternde Arminia ebenso unwahrscheinlich wie ein Karnevalsumzug durch die Bielefeld Altstadt.
    Aber das Bemühen war da, der Wille unverkennbar und noch ist nichts verloren. Und der vierte Sieg in der laufenden Saison ist hoffentlich nur noch eine Frage der Zeit. Das gilt ja auch für das alte Thema: Akzeptanz der neuen Osttribüne (von Haupttribüne zu reden, würde ja bedeuten, Eulen nach Athen zu tragen!). Auch hier sollte der gemeine Arminia-Fan weiterhin auf den Aussagen des Vereins-Managements vertrauen: „ Das wird schon, eine gewisse Eingewöhnungszeit ist nötig.“ Wie der Arminia-Sprecher (upps-) Ubben auch inzwischen brav gelernt hat. Die letzten Sonderangebote (3 für 2 und Gruppenkarten) sind richtig, aber die Aussage von R. Kentsch damit nicht unzufrieden zu sein, passt mal wieder in das groteske Bild! Und seine Argumente, beim Spiel gegen Hertha fast 1000 Tickets mehr abgesetzt zu haben als im Vorjahr grenzt an Ansätze zur Verarschung der Fans - waren es doch mal gerade 400 mehr und die Schüco-Arena im Vorjahr eine einzige Baustelle. Was er nun wohl anführt? Immerhin kamen letztes Jahr 23.800 also 3.600 Zuschauer mehr gegen Bochum und im letzten Zweitligatreffen 2002 war die Alm mit 26.601 Zuschauern restlos ausverkauft! Und dass obwohl unsere Reizfigur D. Wosz passen musste. 3:0 für die Arminia endete die Partie und der Kicker schrieb: Die toll aufspielenden Bielefeld fertigten mutlose Bochumer nach allen Regeln der Kunst ab. Wie sich die Zeiten doch ändern!
    Da war es letzt auch an der Zeit, dass die Neue Westfälische mal das Thema (wieder) aufgriff und im groß aufgemachten, freitäglichen Bericht die Missstände beschrieb und u.a. aufzeigte , dass sich selbst in Bochum die Zuschauerzahlen aufwärts entwickelt haben, wohingegen sie in Bielefeld seit Jahren stagnieren. Besser als mit „Was erlauben Fans? Tribüne leer!“ kann man die dilettantischen Versuche, die Schuld an der katastrophalen Auslastung und der mangelnde Akzeptanz den Fans und ihren langwierigen Gewöhnungsprozess zuzuschieben nicht umschreiben. Aber immerhin glauben die Vereinsverantwortlichen nicht mehr unisono an die aufgebrauchte Gewöhnungstheorie. Das sollten sie aber auch ihrem Sprecher kundtun!
    Gegenüber

  • Jetzt gilt's, Arminia

    Ich hatte ziemlich auf eine Fortsetzung des sportlichen Aufwärtstrends gesetzt und mit einem Punkt in Hamburg gerechnet. Aber es sollte nicht sein! Die Arroganz des erfolgsverwöhnten Stürmers, gepaart mit der Unsicherheit eines von ganz fetten Verträgen träumendem Keepers lassen uns die punktende Konkurrenz wieder im Nacken spüren!
    Hoffentlich rächt sich es sich nicht, mit einem kaum verstärkten Kader in die kräftezehrende Rückrunde gegangen zu sein. Munteanu und Katongo werden m.E. neben unseren Torhütern zu Hoffnungs- und Schlüsselfiguren im Abstiegskampf werden. Wehe wenn die schwächeln ...

    Die Herren der Leitung haben ja schon genug mit sich selbst zu tun! Vertrag hier, Vertrag da ... aber keine Entscheidungen, die unsere Arminia voran bringen.
    Nett die zwei Anekdoten der vergangenen Woche. Der (immer noch!) als Schatzmeister und Finanzgeschäftsführer in einer Person agierende R. Kentsch zeigt sich mit der Besucherzahl des Hertha-Spiels zufrieden. Zitat: "fast 1000 Zuschauer mehr als letztes Jahr". Es waren mal gerade 400 und im letzten Jahr hatten wir noch keine > 15 Mio Supertribüne! Da war es zudem nahezu ausverkauft und die Fans saßen mit Sitzkissen auf den wenigen ersten provisorischen Plätzen...
    Und der "Chef" vom Ganzen, Hans-Hermann Schwick, sieht das - völlig richtig! - anders und wundert sich, dass der Sieg von Bremen keine Fans anlockt. Zitat: " Ich weiss wirklich nicht, warum die Zuschauer wegbleiben..." Sich so hilflos hinzustellen, sollte mal der Chef eines mittelgroßen Unternehmens machen! Bitte klotzen und nicht jammern!
    Maßnahmen ergreifen und nicht Entschuldigungen suchen.
    Gegen Bochum gilt es! Ich setze auf die Fans und auf die Mannschaft und mehr auf den alten Arminia-Geist als auf das abgewirtschaftete Management!
    Gegenüber

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